fremdverschulden

Samstag 1. März

...

ich hätte gern einen salon
einen schönen intelektuellenliterarischennettemenschenbewirtschaftenden salon. ach ja den hab ich ja
wenn man nicht hausfrau werden will wird man einfach salonfrau
man legt sich intelligente/intellektuelle freunde zu
bewirtet sie mit essen und alkohol und füllt damit die leere im geist die nicht anderweitig gefüllt werden kann, weil man sich selbst für nicht anderweitig fähig fühlt. was wiederum verhindert, dass man sich weiterentwickelt, weil das ständige selbstuntergraben so viel zeit in anspruch nimmt
selbsterkenntnis is nich so

Dienstag 20. März

mittelseite, dinA4, kariert

von einem nichts ins andere. endlose leeren, die es zu füllen gilt. doch wer hat die kraft dazu, wer die ideen, wer die macht, das geld und den einfluss?
versuchen oder resignieren, ich hab mich nie einigen können und das tut mir nun leid. obwohl ich die ideen, die macht und die kraft dazu gehabt hätte etwas zu ändern, hat doch stets etwas gefehlt: der mut dazu.
als ich in den 60er jahren beim cia anfing war alles noch ganz anders. der cia war einfach ein militärischer nachrichtendienst, dessen hauptaufgabe es war, die sowiets auszuspionieren. ganz zu schweigen davon, dass es sich hierbei auch nur um wenige handelte, die für diese arbeit vorgesehen waren. ich saß den ganzen tag im büro und erledigte unwichtige schreibarbeit. eigentlich war ich damit ganz zufrieden, auch mit der entlohnung. ich war unauffällig, umgänglich und freundlich, mehr jedoch nicht. mein privatleben war mir heilig, keinem erzählte ich viel darüber, nicht dass jemand fragte, den leuten war's ja auch egal. schach zu spielen liebte ich genauso wie antonin dvorjak und das waren auch schon meine einzigen hobbies. abgesehen vom eislaufen natürlich. eislaufen war meine wahre arbeit, nicht beim cia herumzusitzen. zeitweise verbrachte ich nahezu jede freie minute auf dem eislaufplatz. in den wintermonaten war mein leben immer am schönsten, ich hatte so viele verschiedene gelegenheiten eis zu laufen, dass ich mich auf den ersten kälteeinbruch im jahr so freute, wie ein kind auf weihnachten. eislaufen war für mich immer viel mehr als nur ein sport, es war sozusagen mein kontakt zur außenwelt. mit etwa 18 hatte ich begonnen mich komplett aus der gesellschaft zurückzuziehen. ich begann meine eigenen wege zu gehen, wege, die man nur alleine gehen kann. ich hatte eine unschöne kindheit und noch immer fällt es mir schwer, mich daran zu erinnern. zu vieles habe ich tief in meinem inneren vergraben. geboren wurde ich in greenville, missisippi. eine unschöne gegend. die menschen sind dort zu dir so hart, wie das leben, das sie führen müssen. vor allem wenn man schwarz ist. ich wurde 1940 geboren, eine denkbar schlechte zeit. mein vater war landarbeiter und meine mutter musste uns kinder irgendwie durchbringen, ich war das fünfte von sieben. also nahm sie einen job als kellnerin in einem schuppen außerhalb von greenville an...

(...)

meine ferien verbrachte ich ausschließlich in holland, das ja bekanntlich das geeignetste land zum eislaufen ist und genau dort, in holland hat alles begonnen. Ich urlaubte 1968 in der nähe von zwolle, eine wunderschöne gegend, selbstverständlich allein, frauen haben mich nie interessiert ...

(...)

limevalley + boombaye

mit Vitamin C + A

grad gesagt

danke fürs spreaden!
danke fürs spreaden!
assotsiationsklimbim - 2. Jun, 21:08
schwer zu entscheiden,...
schwer zu entscheiden, ob frühlingshölle...
assotsiationsklimbim - 13. Apr, 21:00
du wärst also mal...
du wärst also mal schnell extra wegen knödel...
limevalley - 23. Feb, 15:09
hm:( ich bin auch ein...
hm:( ich bin auch ein auslandstiroler. mir sagt niemand...
philosophil - 22. Feb, 17:34
limonentörtchen...
limonentörtchen gibts ganz bestimmt
limevalley - 7. Feb, 11:44

nach(t)tisch


Barbara Markovic
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